Wahlkreis

Mein Wahlkreis Stuttgart II liegt im Stuttgarter Süden auf der Filderebene. Er umfasst die Stadtbezirke Plieningen, Birkach, Sillenbuch, Degerloch, Möhringen, Vaihingen.

Der Filderwahlkreis ist Innovationsmotor und Ideenschmiede der Region Stuttgart. Günstig angebunden an Flughafen, Messe und die Autobahn A8 sind hier insbesondere in den Businessparks viele kleine und mittelständische Unternehmen angesiedelt, aber auch Unternehmen von internationaler Bedeutung haben hier ihren Sitz. Die nötigen Impulse kommen aus dem Fraunhofer-Institut und den beiden im Wahlkreis ansässigen Universitäten Vaihingen und Hohenheim. Mit dem SSB-Zentrum in Möhringen schlägt hier das Herz des städtischen Nahverkehrs.

Zwischen Businessparks im Fasanenhof und den Degerlocher Weinbergen leben, arbeiten und wohnen knapp 100.000 Menschen. Am Wochenende zieht es viele aus der ganzen Stadt in die städtischen Naherholungsgebiete Rotwildpark oder in die Degerlocher Weinberge zum Wandern und Verweilen. Das SI-Centrum in Stuttgart bietet ein vielfältiges Kulturangebot von Kino über Diskotheken, Restaurants und saisonal wechselnde Musicals. Kein anderer Wahlkreis in Stuttgart hat so viele Gesichter.

Als einzige liberale Abgeordnete für Stuttgart bin ich nicht nur in meinem Wahlkreis, sondern in allen Stadtbezirken präsent. Ich treffe mich regelmäßig mit Menschen vor Ort, um wertvolle Anregungen für meine Arbeit mitzunehmen. Ich lade Sie herzlich ein, mit mir ins Gespräch zu kommen! Termine werden auf meiner Homepage bekanntgegeben.

Besuch im Klärwerk Möhringen

Gestern besuchte ich in meinem Wahlkreis die Kläranlage im Körschtal in Stuttgart-Möhringen. Im internationalen Vergleich weisen wir in Baden-Württemberg schon eine vergleichsweise hohe Reinigungsstufe in unseren Kläranlagen auf, jedoch ist der Optimierungsprozess noch lange nicht abgeschlossen. Das nächste Ziel ist, dass unsere Kläranlagen auf Reinigungsstufe drei bzw. vier gehoben werden. Das bedeutet, dass die Anlagen dann in der Lage sind, auch sogenannte Spurenstoffe, also zum Beispiel Rückstände von Medikamenten, aus dem Abwasser zu filtern. Die ständige Weiterentwicklung der Kläranlagen ist ein wichtiger Schritt, um unsere Gewässer immer sauberer zu machen. Im Klärprozess wird auch Energie gewonnen, so dass das Klärwerk rund 70% seines Energiebedarfs selbst decken kann. Der Klärschlamm geht in die Verbrennung. In diesem Prozess kann u.a. Phosphor wiedergewonnen werden. Die Anlage wird automatisch überwacht. Die Tätigkeit im Klärwerk beinhaltet somit ein breites Spektrum an Wissensgebieten und ist ein wichtiger Baustein der Recyclingwirtschaft. Danke an die Herren Diehm, Boser und Berrer für die Einblicke in ihre Arbeit.

Gespräch im Wahlkreis

Im Rahmen meiner neuen Veranstaltungsreihe, „Gespräch im Wahlkreis“, diskutierte ich mit jungen Erwachsenen und Bürgern aus meinem Wahlkreis über Umwelt und Klima. Valentin Abel, Vorsitzender der JuLis Baden-Württemberg, gab uns Auskunft über die Ideen, die bei den Jungliberalen aktuell zum Thema Klimaschutz diskutiert werden. Niels Siethoff, Mitorganisator der Demonstrationen von Fridays for Future in Stuttgart, berichtete uns über seine Motivation sich aktiv für das Klima einzusetzen, wie auch über die Gedanken und Konzepte die hinter der Jugendbewegung stecken. Es entwickelte sich eine rege Diskussion über verschiedene Konzepte der CO2-Vermeidung und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft, aber auch über die Möglichkeiten eines jeden Bürgers um selbst aktiv zu werden. Der Klimawandel ist, und hierüber waren sich gestern alle Anwesenden einig, eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Ausstellung ZWÖLF Kirchengebäude der Nachkriegsmoderne in Sonnenberg

In meiner evangelischen Kirchengemeinde Stuttgart-Sonnenberg wurde gestern die Ausstellung ZWÖLF Kirchengebäude der Nachkriegsmoderne eröffnet. Die Sonnenberger Kirche ist eine davon. Dr. Melanie Mertens vom Landesamt für Denkmalpflege hat sie mit ihren MitarbeiterInnen erarbeitet haben und dokumentiert. Es ist ein opulentes Bouquet aus 12 beispielhaften Blüten einer reichen architektonischen Flora, die in den Nachkriegsjahren besonders stark gedeihen konnte. Neue Materialien und Techniken, neue Sichtweisen schufen mutige Formen. Nicht jede wird jedem gefallen. Lassen Sie sich ein und besuchen Sie einige der 12 Kirchen. Mehr unter
https://www.denkmalpflege-bw.de/index.php?id=2584
Ich wünsche Ihnen viel Freude dabei!