Familienunternehmen sind das Rückgrat der Druckereibranche – Besuch im Wahlkreis bei Jürgen Keidel, dem Geschäftsführer der Offizin Scheufele Druck & Medien GmbH

Die deutsche Druckindustrie mit ihren über 7.700 Unternehmen und circa 130.000 sozialversicherungspflichten Beschäftigten ist eine wirtschaftliche Größe. Sie ist stark geprägt von klein- und mittel­ständischen Familienunternehmen. Der Anteil der Betriebe
mit unter 20 sozial­versicherungs­pflichtig Beschäftigten beträgt knapp 83 %.
Mit ihrem Bedarf an Druckerzeugnissen wie Verpackungen, Formulare, Berichte, Plakate, Flyer, Etiketten, bedruckte Tapeten , Zeitungen, Zeitschriften und Bücher ist die gewerbliche Wirtschaft mit 85% größter Auftraggeber. Knapp zwei Milliarden Euro geben die privaten Haushalte jährlich für Printerzeugnisse wie Einladungskarten, Fotobücher o.ä. aus.

Druckerzeugnisse in allen denkbaren Variationen sind jedoch nicht allein die Existenzgrundlage für Druckereien – sie schaffen auch Arbeitsplätze für Zulieferer in der Druck- und Medienindustrie; insbesondere Maschinenhersteller, Papierhersteller, Druckfarbenlieferanten, aber auch Energiedienstleister, Händler und Produzenten von Klebstoffen partizipieren an der Druckindustrie, deren Branchenumsatz sich seit 2009 zwischen 20 und 21 Milliarden Euro bewegt.

Der durch die Digitalisierung forcierte Strukturwandel verstärkt den seit langem enormen Wettbewerbsdruck der Branche. Umso wichtiger sind traditionelle Familienbetriebe der Druckereibranche die, wie Offizin Scheufele in meinem Wahlkreis, seit vielen Generationen auf jede Veränderung eine technologisch und wirtschaftlich sinnvolle Antwort gefunden haben.

Was Anfang des 19. Jh.  als 1-Mann-Unternehmen begann, ist heute ein Medienhaus mit über 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ein breit gefächertes Portfolio, enge Kundenbindung, Vertriebskompetenz und hohes technologisches Know-how sind für ihn die Garanten, auch in der nächsten Generation erfolgreich zu bleiben.