Flexible Arbeitszeitmodelle verhindern Staus und hohe Emissionen

PRESSEMITTEILUNG

 

 

Vermeidung von Fahrverboten in Stuttgart

 

 

Reich-Gutjahr: Flexible Arbeitszeitmodelle verhindern Staus und hohe Emissionen

 

Zu der neu entfachten Diskussion über die Ursachen und Konsequenzen von Diesel-Fahrverboten erklärte Gabriele Reich-Gutjahr, Stuttgarter Abgeordnete und wirtschaftspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion: 

 

„Flächendeckende Fahrverbote für Euro 4-Diesel sind keine Lösung. Im Gegenteil sanktionieren sie Bürgerinnen und Bürger für den Erwerb eines Fahrzeugs, dessen Technologie über Jahrzehnte hinweg von Politik und Wirtschaft empfohlen und beworben wurde. Der rigide Eingriff in die Freiheitsrechte der Bürger kann nicht die Antwort sein auf die in Stuttgart entstandene Problematik.“

 

Reich-Gutjahr betonte, als Stuttgarter Abgeordnete sei ihr sehr daran gelegen, den ÖPNV zu verbessern. Sie begrüße die VVS-Tarifreform, glaube jedoch, dass auch andere Mittel dazu beitragen könnten, die Emissionswerte zu verringern:

 

„Als wirtschaftspolitische Sprecherin möchte ich nicht allein technologische Innovationen in der Industrie stärken. Genauso wesentlich erscheint mir, veraltete Strukturen und Organisationsformen in unserer Arbeitswelt durch neue, bessere zu ersetzen. Welch‘ enormes Potential darin liegt, Arbeitszeiten und -modalitäten flexibel zu gestalten, wird oft unterschätzt. Das könnte sich nicht zuletzt positiv auf den urbanen Autoverkehr auswirken. Wenn ein Großteil jener Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die keinen strengen Zeitvorgaben unterliegen, darauf verzichtete, in den Stoßzeiten morgens und abends das Auto zu benutzen, wäre schon viel gewonnen. Insbesondere die Luftqualität in der Innenstadt würde entscheidend davon profitieren.“