Autoindustrie sollte sich der Kostenübernahme für eine Nachrüstung von Euro-4- und Euro-5-Dieseln nicht verschließen

Zu: Diesel-Einigung – Fahrverbote in Stuttgart

 ​

Reich-Gutjahr: „Autoindustrie sollte sich der Kostenübernahme für eine Nachrüstung von Euro-4- und Euro-5-Dieseln nicht verschließen“

 

Nachdem sich die Bundesregierung auf ein Konzept für Diesel-Autos verständigt hat, „hoffe ich sehr“, so Gabriele Reich-Gutjahr, Stuttgarter Landtagsabgeordnete der FDP/DVP Fraktion, „dass es uns gelingt, in Stuttgart und seiner weiteren Peripherie Fahrverbote zu verhindern.“

 

Die Autoindustrie habe nun die Verpflichtung, sich nicht der Kostenübernahme für eine Nachrüstung von Euro-4- und Euro-5-Dieseln zu verschließen, betonte Reich-Gutjahr. „Umso entscheidender ist es jetzt bald, präzise festzulegen, mit welcher konkreten Unterstützung die privaten Autohalter von Dieselfahrzeugen bis Euro-Norm 5 rechnen dürfen. Ungeachtet hoher Kaufprämien kann und will nicht jeder Diesel-Besitzer ein neues Fahrzeug erwerben“, erklärte Reich-Gutjahr.

 

Bis alles geklärt sei, sollten, ergänzte Reich-Gutjahr, Pendler mit Euro-4-Dieseln nicht vom Stadtverkehr – exklusive der Innenstadt – kategorisch ausgeschlossen werden, sondern eine angemessene Frist erhalten, um ihr Fahrzeug nachzurüsten oder gegen ein neues auszutauschen.