Zu Besuch im Höchstleistungsrechenzentrum

Das Höchstleistungsrechenzentrum (HLRS) der Universität Stuttgart besitzt nicht nur einen der schnellsten Supercomputer Europas mit faszinierender Rechenleistung, sondern leistet in diesem Segment auch exemplarische  Forschungsarbeit. 

 

Prof. Dr. Michael M. Resch, der langjährige, und international renommierte Leiter des HLRS, nahm sich über zwei Stunden Zeit, mich mit seinem ,Digitalen Wissenschaftskosmos‘ vertraut zu machen, in dem es gelingt, auf Basis von Simulationen mit Höchstleistungsrechnern, Vorhersagen über soziale, gesellschaftliche und wirtschaftliche Projekte und Prozesse zu formulieren. 

 

Wie Prof. Resch berichtet,  ist das Spektrum seiner ‚Kunden‘ so groß und facettenreich wie die Möglichkeiten der Simulationstechnologie auf Superrechnern: Namhafte Automobilhersteller, Luft- und Raumfahrt-Unternehmen, Mittelständler aus dem Bereich der Biotechnologie, der Medizintechnik und dem Maschinenbau, aber auch Klimaforschungs-Instutionen zählen zu den Anwendern, die auf die technologische Infrastruktur des HLRS gern zurückgreifen.

 

Prof. Resch hat im HLRS eine Dienstleistungsmentalität und -kultur geschaffen, die mir gefällt. Als wirtschaftsaffine Politikerin  freut es mich immer zu sehen, wenn öffentliche Gelder in der Forschung einem Innovationsgeist dienen und Prinzipien wie Effizienz und Nachhaltigkeit im Blick haben.

 

Durch die bewusst gesuchte Kooperation mit Industrieunternehmen wird sichergestellt, dass die HLRS-Forschung eine volkswirtschaftliche Wirkung entfaltet, nicht nur in Baden-Württemberg.

 

Das HLRS ist eingebunden in ein weltweites Netzwerk von Forschungseinrichtungen und Unternehmen, die eng kooperieren, gemeinsam ihre Arbeitsmethoden optimieren und damit ihren Erfolg steigern.

 

Forschung und Technologie können inspirierend sein. Das HLRS, Prof. Resch und sein Team sind dafür ein lebendiges Beispiel.