Bislang gefällt sich Kuhn nur in Absichtserklärungen. Konkrete Maßnahmen sucht man vergebens

Kuhn scheint nicht zu begreifen, welche kulturellen Zielsetzungen der Verein ,Aufbruch Stuttgart‘ verfolgt

Zur Berichterstattung in den STN/STZ „Verein Aufbruch: Kundgebung in Stuttgart. Kuhn stellt sich hinter Demonstranten“, in der u. a. darüber berichtet wurde, der Stuttgarter Oberbürgermeister appelliere an den Verein ,Aufbruch Stuttgart‘, weitere Menschen von dessen Ideen zu überzeugen, erklärte Gabriele Reich-Gutjahr, die Stuttgarter Landtagsabgeordnete der FDP/DVP Fraktion:

„So sehr sich Kuhn dafür feiert, bei einer Demonstration Präsenz zu zeigen, die sich gegen seine uninspirierte Stadt- und Kulturpolitik richtet, so wenig scheint er sich selbst als Vorreiter der Stadtentwicklung zu sehen. Die Chance, Stuttgart um eine Kulturmeile zu bereichern, die eine grandiose Oper und wunderbare Museen zu einem ,Ensemble Stuttgarter Attraktionen‘ vereinen würde, wird von Kuhn darauf reduziert, den Verkehr zu senken und Stuttgarts größte Sorge sei die Feinstaubbelastung am Neckartor.

Was Stuttgart tatsächlich dringend benötigt, ist eine Vorstellung davon, zu was es wachsen und werden kann – kulturell, aber auch wirtschaftlich und infrastrukturell. Bislang gefällt sich Kuhn in Absichtserklärungen und der Beauftragung einer Studie zur Neugestaltung der Verkehrsführung. Begeisterung zu wecken überlässt er dem Aufbruch Stuttgart. Ein Treiber der Entwicklung klingt anders.“