Kuhns Forderungen zur E-Mobilität sind realitätsfremd

Zu: Stuttgarter Zeitung, 09.12.2016, Interview mit OB Fritz Kuhn „Es wirkt nur der Abschied vom Verbrennungsmotor“ sagte die Stuttgarter FDP-Landtagsabgeordnete Gabriele Reich-Gutjahr:

„Kuhns Forderungen zur E-Mobilität sind realitätsfremd. Stuttgarter Oberbürgermeister verkennt die hohe Technik- und Wirtschaftskompetenz der Autohersteller des Landes.“

Die bedingungslose Verabschiedung vom Verbrennungsmotor, für die sich der Stuttgarter Oberbürgermeister ausspricht, ist für die Stuttgarter Landtagsabgeordnete Gabriele Reich-Gutjahr kein konstruktiver Lösungsansatz mit Perspektive:

„Das einseitige Beharren auf E-Mobilität ignoriert, welches technologische Potential unsere Automobilindustrie besitzt. Um den Strukturwandel erfolgreich zu gestalten, wird es nicht genügen, bewährte Technologien komplett zu verdrängen. Was wir brauchen, ist ein ausgewogener Technologie-Mix, der hohen Standards gerecht wird und damit auch der Öko-Bilanz zugutekommt.“

Prinzipiell, so Reich-Gutjahr, halte sie nichts davon, Politik dafür zu benutzen, Industrie und Wirtschaft Lösungswege vorzugeben. Das widerspräche nicht allein der wirtschaftsliberalen Ausrichtung der FDP, sondern behindere auch jeden Fortschritt. „Die Automobilindustrie Baden-Württembergs hat immer wieder unter Beweis gestellt, dass es ihr gelingt, technologische Innovationen zu ermöglichen, von welchen der Wirtschaftsstandort profitiert. Es gibt wirklich keinen Grund, Untergangsszenarien zu beschwören“, betonte Reich-Gutjahr.

 

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