Reich-Gutjahr zur Durchführung der Pilotstudie „Mooswand“

Zur Meldung, wonach der Stuttgarter OB Kuhn eine Mooswand am Neckartor testet, um die Feinstaub-Belastung zu bekämpfen, sagte die Stuttgarter FDP-Landtagsabgeordnete Gabriele Reich-Gutjahr:

„Ich begrüße es, dass der OB Kuhn die Forderung der FDP/DVP-Landtagsfraktion aufgegriffen hat und nun auch innovative Lösungen zur Verbesserung der Luft testen lässt, statt auf flächendeckende Fahrverbote zu setzen. Dem Ergebnis der Pilotstudie, ob sich eine Mooswand dazu eignet, die Feinstaubbelastung am Neckartor zu reduzieren, sehe ich mit großem Interesse entgegen.

Auch pragmatische Lösungen wie z.B. die Reinigung der Straße mit Spülwagen müssen erprobt werden. Hierzu liegt bereits ein Angebot von DEKRA vor, die Strecke mit neuer Kehr- und Absauganlage reinigen zu lassen. Die Stadt wäre gut beraten, diese Maßnahme ebenfalls zu testen.

Weiterhin aktuell bleibt die Frage nach einem intelligenten Verkehrsmanagement am Neckartor, das zu einer Verflüssigung des Verkehrs und zu verbesserten Messergebnissen führt. Hier muss die Kreuzungsproblematik gelöst werden, um Abriebe durch Bremsen und Beschleunigen zu vermeiden. Zudem wäre es sinnvoll, am Neckartor eine zweite Messstation diagonal gegenüber aufzustellen, um ein korrektes Bild der Situation zu gewinnen. Jeder weiß schließlich, dass sich in Ecken mehr Schmutz ansammelt“, so Reich-Gutjahr.

Interview mit DEKRA-Auto-Chef Klinke:

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.dekra-auto-chef-zu-feinstaub-in-stuttgart-es-gibt-besseres-als-fahrverbote.facef8e6-6e05-4a6b-8684-db78c242c5c2.html

 

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